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SOULCATS History 1989-2019

In den ausgehenden 80-er Jahren war Soulmusik nicht unbedingt der Soundtrack des aktuellen Zeitgeists. Aber vielleicht war es gerade deshalb eine gute Idee, im Mai 1989 eine Band auf die Bühne zu bringen, die gegen jeden Trend großartige Soulmusik spielte. Das Publikum jedenfalls hatte auf diese Soul Big Band offensichtlich nur gewartet und war von Anfang an auf dem Dancefloor. So starteten die SOULCATS mit drei großartigen ausverkauften Konzerten im legendären Kölner “Underground” ihre bemerkenswerte Karriere.

In den folgenden Jahren bereiste die 12-köpfige Formation die Republik und erspielte sich landauf, landab mit unzähligen Konzerten eine großartige live-Reputation. Sie eröffneten das Kölner E-Werk, zahlreiche Fernsehauftritte erhöhten die Popularität, zwei live-Alben erschienen, und im Sommer 1991 spielten die SOULCATS vor über 100.000 Menschen als Headliner auf dem Bonner Rheinkulturfestival. 1994 avancierten sie für 100 TV-Aufzeichnungen zur Studioband der RTL-Nachtshow.

Soulcats History
Soulcats History
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Ende der 90-er Jahre war die Luft raus, die Band löste sich auf. Zwei Herren konnten sich jedoch nicht damit abfinden, auf die funky Grooves, den Spirit und den Spaßfaktor dieser Musik auf Dauer zu verzichten. So erweckten Saxophonist und SOULCATS-Gründer Bernd Delbrügge und BAP-Bassist Werner Kopal die Band nach Jahren des Dornröschenschlafs 2014 zu neuem Leben und organisierten den Relaunch. 

Bernd Delbrügge (li.) und Werner Kopal (re.)

Der Kölner Stadtanzeiger schrieb über das Comebackkonzert: „Nach 14 Jahren sind die SOULCATS auf die Bühne zurückgekehrt. Gut, dass sie es getan haben. Beim Konzert im ausverkauften Stadtgarten glänzten die groovenden Hit-Verwerter mit einer exquisiten, frischen Programm Mischung. Erstaunlich, dass selbst Nirvanas „Smells like teen spirit“ derart umgestrickt funktioniert. Im Zugabenteil zeigte sich noch einmal die ganze Bandbreite: Da prallte der 68-er Hit „Son of a Preacher Man“ auf Pharrell Williams‘ „Happy“, den Renner der Saison – und es passte.“

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Dem kann man nichts hinzufügen. Mit frischer Energie und einer deutlich verjüngten Besetzung haben die SOULCATS ihr Songbook neu sortiert. Katy Perry´s “I kissed a Girl” spielen sie als Soulpolka, sie adaptieren Filmmusik (“Freedom” aus Quentin Tarantino´s “Django Unchained”) und arrangieren Neo-Soul-Hits, z.B. von Amy Winehouse, Adele oder Paolo Nutini. Und selbstverständlich stehen auch große Soulklassiker von James Brown bis Stevie Wonder auf der Playlist. Musikalischer Eklektizismus führt bei dieser großartigen Band nie ins Abseits. Die Maxime der SOULCATS lautete immer schon: “Was groovt wird gespielt”.

Am 12. und 13. Juni 2019 feiern die SOULCATS an zwei Abenden in der Kulturkirche Köln ihr 30-jähriges Band-Jubiläum. Als Gäste wirken mit: Gerd Köster und Frank Hocker, Christina Lux (voc.), sowie die SOULCATS Gründungsmitglieder Nadia Ollig (voc.) und Achim Fink (tb).

Aktuelle Besetzung:
Werner Kopal, bass

Dirk Ferdinand, drums
Till Schumacher, keys
Thilo Hornschild, git
Titia Handoko, voc
Julia Leisen, voc
Ebasa Pallada, trp

Susanne Weidinger, bariton saxophone
Bernd Delbrügge, tenor saxophone and voc
Thomas Naatz,  livesound

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